Hallo,
ich möchte hiermit einmal meine Philosophie und somit auch die dieses Blogs erläutern. Wie manche vielleicht schon festgestellt haben, wenn sie nach meinen verkosteten Weinen recherchierten, sind die Weine immer im unteren oder mittleren Preissegment zu finden. Meine Philosophie ist, dass keine Weine über 30 Euro in meinen Weinkeller und somit auf diesem Blog zu finden sind. Ich suche und finde für euch gute Weine für preiswertes Geld. Das ist mein Motto: Guter Wein für gutes Geld. Und es gibt sie. Man findet überall sehr gute Weine für einen Preis, wo es keinem die Tränen in die Augen treibt und man sich zweimal überlegen muss, ob man den Wein kauft. Ich will, dass man sich freuen kann über einen guten Wein und sich auch freuen kann, weil der Geldbeutel nicht belastet wird. Daher bin ich immer auf der Suche nach einen guten Preis-Leistungsverhältnis, um euch dieses auch bieten zu können.
Vielleicht werdet ihr hier nicht Weingüter finden, die die ganze Welt kennt. Aber dafür findet ihr Weine, die genauso oder vielleicht sogar besser sind, aber um ein vielfaches günstiger.
Ich freue mich euch weiterhin eine Hilfe bei eurer Weinsuche zu sein.
Ich werde in nächster Zeit noch ein Bewertungsschema hier einführen, damit ihr auch jeden Wein direkt vergleichen könnt.
Viele Grüße
Esther
Montag, 8. September 2008
Montag, 1. September 2008
Verkostungsnotiz: Kerner Kabinett, Mosel, Krämer-Lorscheider, 2006, lieblich
Ich war sehr neugierig auf den Wein, da ich ja schon die Spätlese von Krämer-Lorscheider kenne und diese sehr gut finde.
Der Wein: Grüngelbliche Farbe, klar. Geruch nach Kiwi, Stachelbeere und zarter Aprikose. Auch ein Hauch Blumen und ein Spritzer Birne ist zu erkennen. Eine prickelnde Säure gepaart mit feiner Süße kitzelt die Nase.
Der erste Schluck eine himmlisch leichte Süße, die um die Zunge tanzt und in der Kombination mit der kribbelnden Säure erstmal seines Gleichen suchen muss. Ein perfektes Zusammenspiel. An Aromen sind feine Töne von Kiwi und Stachelbeere wieder zu erkennen. Man fühlt sich, wie als ob man in eine frische Traube reinbeißt, die saftig, süß und fruchtig schmeckt.
Der lange Abgang rundet das Bild liebevoll ab. Ein leckerer Wein für den Sommer, der nicht zu wuchtig süß, aber auch nicht zu langweilig ist. Die Spätlese setzt noch eins drauf in der Vollkommenheit.
Aber auch der Kabinett kann sich sehen lassen und wartet nur, jemanden mit seiner eigenen Art zu fesseln.
Der Wein: Grüngelbliche Farbe, klar. Geruch nach Kiwi, Stachelbeere und zarter Aprikose. Auch ein Hauch Blumen und ein Spritzer Birne ist zu erkennen. Eine prickelnde Säure gepaart mit feiner Süße kitzelt die Nase.
Der erste Schluck eine himmlisch leichte Süße, die um die Zunge tanzt und in der Kombination mit der kribbelnden Säure erstmal seines Gleichen suchen muss. Ein perfektes Zusammenspiel. An Aromen sind feine Töne von Kiwi und Stachelbeere wieder zu erkennen. Man fühlt sich, wie als ob man in eine frische Traube reinbeißt, die saftig, süß und fruchtig schmeckt.
Der lange Abgang rundet das Bild liebevoll ab. Ein leckerer Wein für den Sommer, der nicht zu wuchtig süß, aber auch nicht zu langweilig ist. Die Spätlese setzt noch eins drauf in der Vollkommenheit.
Aber auch der Kabinett kann sich sehen lassen und wartet nur, jemanden mit seiner eigenen Art zu fesseln.
Ein absolutes Schnäppchen im Preis-Leistungsverhältnis.
Gruß
Esther
Dienstag, 19. August 2008
Verkostungsnotiz: NonDum, 100% Tinta de Toro, Toro Rueda, Spanien, 2005, trocken
Demletzt im Glas einen reinen Tinta de Toro, die Urvariante des Temperanillos. Beim Ausschenken beeindruckt dieser Wein durch sein tiefes, dunkles Rot und seine dichte Struktur. Ölige Schlieren schmiegen sich an den Rand des Glases und lassen auf einen großen Wein schließen.
In der Nase köstliche Aromen nach dunklen Kirschen und Walderdbeere. Die Nase wird durch einen likörigen Geruch umschmeichelt mit deutlichen Düften nach Marzipan, Nelke und Pfeffer. Außerdem ist ein Hauch Zitrus zu erkennen.
Im Geschmack gekochte Pflaume und Schwarzkirsche mit einem Hauch Leder. Würzige Noten und Pfeffer geben dem Wein seinen einzigartigen Charakter.
Sein leichtes Tannin bleibt durch den langen Abgang in freudiger Erinnerung.
Sehr charakterstarker Wein mit eigener Persönlichkeit und Extravaganz, die einen Tinta de Toro Liebhaber verzaubert und das Herz höher schlagen lässt.
In der Nase köstliche Aromen nach dunklen Kirschen und Walderdbeere. Die Nase wird durch einen likörigen Geruch umschmeichelt mit deutlichen Düften nach Marzipan, Nelke und Pfeffer. Außerdem ist ein Hauch Zitrus zu erkennen.
Im Geschmack gekochte Pflaume und Schwarzkirsche mit einem Hauch Leder. Würzige Noten und Pfeffer geben dem Wein seinen einzigartigen Charakter.
Sein leichtes Tannin bleibt durch den langen Abgang in freudiger Erinnerung.
Sehr charakterstarker Wein mit eigener Persönlichkeit und Extravaganz, die einen Tinta de Toro Liebhaber verzaubert und das Herz höher schlagen lässt.
Gruß
Esther
Samstag, 16. August 2008
Verkostungsnotiz: Rose, Rene Mure, Elsass, trocken, 2006
Ich versuchte mich an einem Rose aus dem Elsass, den ich im Supermarkt entdeckt hatte. Da ich letztes Jahr auf Weinurlaub im Elsass war, dachte ich, probier den mal aus. Er ist leicht lachsfarben und hat einen durchsichtigen Rand, was oft schon auf nicht so gute Qualität schließen lässt.
Der Duft war zart nach Erdbeere und mit einer gewissen Herbe. Dies bestätigte der Geschmack. Ein Hauch von Erdbeere und leicht herbe Noten. Aber sonst sehr flach und langweilig. Weder eine feine Säure ist interessant noch die Fruchtaromen, weil die generell fehlen. Also das war wohl ein Fehlgriff. Als Schorle lies sich der Wein dann doch noch trinken. Kaufen werde ich ihn sicher nicht mehr. Eine richtige Enttäuschung. Naja, ich kaufe auch generell meine Weine nicht mehr im Supermarkt, weil ich da schon oft enttäuscht wurde, aber trotzdem versuche ich es dann ab und zu doch noch mal. Ich werde mir wohl mal einen Rose bei einem Winzer aus dem Elsass bestellen und den dann vergleichen.
Der Duft war zart nach Erdbeere und mit einer gewissen Herbe. Dies bestätigte der Geschmack. Ein Hauch von Erdbeere und leicht herbe Noten. Aber sonst sehr flach und langweilig. Weder eine feine Säure ist interessant noch die Fruchtaromen, weil die generell fehlen. Also das war wohl ein Fehlgriff. Als Schorle lies sich der Wein dann doch noch trinken. Kaufen werde ich ihn sicher nicht mehr. Eine richtige Enttäuschung. Naja, ich kaufe auch generell meine Weine nicht mehr im Supermarkt, weil ich da schon oft enttäuscht wurde, aber trotzdem versuche ich es dann ab und zu doch noch mal. Ich werde mir wohl mal einen Rose bei einem Winzer aus dem Elsass bestellen und den dann vergleichen.
Aber diesen Wein hier kann man dann wohl doch nur zum Backen oder Kochen verwenden.
Gruß
Esther
Samstag, 9. August 2008
Verkostungsnotiz: Riesling Spätlese, Weingut Feilen, Mosel, 2005, trocken
Eine Freundin von mir gab mir eine Kiste Weine Ihres Onkels zum probieren. Ich wusste zu beginn nicht, dass ihr Onkel Franz Feilen ist. Ich habe dann mitbekommen, dass er doch recht bekannt ist in Neumagen-Dhron, wo das Weingut liegt.
Da begann ich mal mit der ersten Flasche, mit der Riesling Spätlese. Und ich muss sagen, es ist ein besonderer Wein.
Die Farbe zart gelb/grünlich, dichte Struktur. Der Geruch erinnert stark nach Honigmelone und Akazienhonig, außerdem ist ein Hauch von Dattel und Rosine zu erkennen. Bei einem weiteren Umschwenken ist ein leichter Petrolgeruch erkennbar und ein Nachhall von Banane.
Beim ersten Schluck war ich schon sehr beeindruckt. Man denkt, dass man in eine frische, knackige Traube beißt. Herrlich frisch, spritzig und lebendig mit kribbelnder Säure und zarter Süße. Es ist eine herrliche Kombination. Ihm fehlt leider etwas an Frucht und Eleganz, aber das macht gar nichts, da der Geschmack alles durch seine Einzigart wieder wett macht. Aber die Aromen kommen leider nicht so gut zur Geltung, wie man dem Geruch nach erhofft und er kommt nicht an den Wein vom Römerhof heran.
Er hat aber einen langen Abgang und bleibt daher in Erinnerung. Ich bin gespannt auf die anderen Weine vom Weingut Feilen. Also ein absolutes Muss für einen Riesling Fan.
Die Farbe zart gelb/grünlich, dichte Struktur. Der Geruch erinnert stark nach Honigmelone und Akazienhonig, außerdem ist ein Hauch von Dattel und Rosine zu erkennen. Bei einem weiteren Umschwenken ist ein leichter Petrolgeruch erkennbar und ein Nachhall von Banane.
Beim ersten Schluck war ich schon sehr beeindruckt. Man denkt, dass man in eine frische, knackige Traube beißt. Herrlich frisch, spritzig und lebendig mit kribbelnder Säure und zarter Süße. Es ist eine herrliche Kombination. Ihm fehlt leider etwas an Frucht und Eleganz, aber das macht gar nichts, da der Geschmack alles durch seine Einzigart wieder wett macht. Aber die Aromen kommen leider nicht so gut zur Geltung, wie man dem Geruch nach erhofft und er kommt nicht an den Wein vom Römerhof heran.
Er hat aber einen langen Abgang und bleibt daher in Erinnerung. Ich bin gespannt auf die anderen Weine vom Weingut Feilen. Also ein absolutes Muss für einen Riesling Fan.
Gruß
Esther
Dienstag, 5. August 2008
Besuch im Weingut/Restaurant Karlsmühle, Mertesdorf
Vor kurzer Zeit war ich in der Karlsmühle, um etwas zu essen und ein leckeres Weinchen zu trinken. Aber es war zu Beginn etwas enttäuschend, da ich eine halbe Stunde warten musste, bis ich überhaupt bedient wurde. So etwas stört mich sehr und verdirbt mir schnell die Laune. Man sollte sich um seine Kunden kümmern oder zumindest etwas zu trinken anbieten. Naja, dann hatte ich endlich meinen Molaris L feinherb, eine Spezialität laut Karlsmühle aus einem besonderen Weinberg mit sehr fruchtigen Noten. Der Wein war auch wahrlich gut. Er roch und schmeckte nach Stachelbeere, grüner Apfel und einem Hauch Aprikose. Ihm hat aber etwas der eigene Charackter gefehlt. Er hatte ein angenehmes Säurespiel, was sehr gut zu meiner Forelle, die ich bestellte, passte. Eine leichte Mineralität machte den leichten feinen Riesling sehr angenehm. Aber auch dieser Riesling kam nicht an die Komplexität und Fülle an den Spitzenwein vom Römerhof heran. Bis jetzt habe ich keinen vergleichbaren Riesling gefunden. Aber ich werde weiter probieren.
Dafür war die Forelle fantastisch, da diese direkt aus dem Bach neben dem man saß, gefangen wurde.
Ich werde aber die anderen Weine aus der Karlsmühle auch noch probieren.
Gruß
Esther
Dafür war die Forelle fantastisch, da diese direkt aus dem Bach neben dem man saß, gefangen wurde.
Ich werde aber die anderen Weine aus der Karlsmühle auch noch probieren.
Gruß
Esther
Sonntag, 3. August 2008
Verkostungsnotiz: M’Malgra Monteferrato Rosso, Piemont, Italien, 2004, trocken
Als nächstes öffnete ich eine Flasche M’Malgra, Monteferrato Rosso. Ein Cuvee aus gleichen Anteilen Cabernet Sauvignon und Barbera. Die Farbe tief rot und sehr dichte Struktur. Der Wein kitzelt die Nase mit einem starken Geruch nach Pfeffer und Rauch. Selten habe ich einen Wein geöffnet, der so deutlich nach Pfeffer riech. Sehr würzige Nase, außerdem ein Anklang von Johannisbeere und ein Hauch von Leder.
Geschmacklich bestätigt er die geruchliche Wahrnehmung. Ein kräftig, rauchig, pfeffriger Geschmack nach Gewürzen. Beim Abgang ein typischen Eindruck von Chilli und scharfem Paprika. Kein langer Abgang und mir etwas einseitig mit wenig Frucht und Harmonie. Etwas zu deutliches Aroma des Pfeffers macht diesen Wein etwas kantig und hart. Er hat einen sehr eigenwilligen Charakter. Dieser Wein findet sicher seine Anhänger, die diesen Stil lieben, aber mir persönlich fehlt etwas das Filigrane und Harmonische.
Geschmacklich bestätigt er die geruchliche Wahrnehmung. Ein kräftig, rauchig, pfeffriger Geschmack nach Gewürzen. Beim Abgang ein typischen Eindruck von Chilli und scharfem Paprika. Kein langer Abgang und mir etwas einseitig mit wenig Frucht und Harmonie. Etwas zu deutliches Aroma des Pfeffers macht diesen Wein etwas kantig und hart. Er hat einen sehr eigenwilligen Charakter. Dieser Wein findet sicher seine Anhänger, die diesen Stil lieben, aber mir persönlich fehlt etwas das Filigrane und Harmonische.
Gruß
Esther
Abonnieren
Posts (Atom)