Ich bin ja schon ein großer Fan vom Weingut Peters, da das Weingut fantastischen Wein von der Saar macht. Der Weißburgunder hat schon mein Herz gewonnen und das Cuvee Weiß&Grau ist ebenso spitze. Dieser Wein hat aber noch mal eine hervorragende geschmackliche Finesse und ist ein gaumenfreudiges Erlebnis. Ein feiner Duft nach Stachelbeere, Birne und Wiese streichelt die Nase. Die Birne des Rieslings und die Wiese des Weißburgunders sind deutlich zu erkennen. Weiterhin kommen Aromen von Kiwi, Aprikose und Honigmelone dazu. Diese freudig, fruchtig, frische Kombination lässt einem das Wasser im Munde zusammenlaufen. Und der erste Schluck ist ein absolutes Gedicht. Die prickelnde Säure des Rieslings und die Zartheit und Süße des Weißburgunders verbinden sich zu einem herrlichen sich umschlingenden Paar. Apfel und Birne küssen Blumen und Stachelbeere, welch ein Traum. Ein Hauch von Aprikose und Grapefruit machen das Bild komplett.
Eine wahre Entdeckung mit freudiger Erinnerung, die haften bleibt. Das war nicht das letzte mal, dass der Wein getrunken wurde.
Viele Grüße
Esther
Sonntag, 10. Mai 2009
Verkostungsnotiz: Trollinger&Lemberger Rose, Weingut Baumgärtner, Württemberg, 2006, trocken
Der nächste Wein vom Weingut Baumgärtner war dieser Cuvee. Ein etwas herberer Rose als der Trollinger alleine. Der Lemberger bring eine gewisse rassige Note in den Rose. Ein Duft von Walderdbeere und Pfirsich steigt in die Nase, außerdem ein zarter Hauch von Aprikose. Im Geschmack angenehme Süße und leichte Säure. Kombiniert mit der leichten Herbe des Lembergers ist es ein leckerer Trinkwein, kommt aber nicht an die Roses aus Spanien oder einen Schwarzriesling Rose heran. Aber für ein leichtes Tröpfchen zwischendurch ist er sehr gut. Und es muss ja nicht immer ein Spitzenwein sein.
Viele Grüße
Esther
Viele Grüße
Esther
Sonntag, 26. April 2009
Verkostungsnotiz: Trollinger Weißherbst, Weingut Baumgärtner, Württemberg, 2005, trocken
Ich hatte mir demletzt einige Roses vom Weingut Baumgärtner besorgt. Dort war auch dieser Trollinger. Ich mag normalerweise keinen roten Trollinger, aber neugierig wie ich bin, wollte ich das probieren. Es war ein einfacher Wein im Liter. Das Aussehen war zart rose-orange.
In der Nase Düfte nach Erdbeere, Aprikose und Melone. Außerdem eine gewisse Herbe bis hin zur Holzigkeit, war diesen Wein etwas kantig machte. Vielleicht etwas zuviel für einen Rose.
Der Geschmack war auch etwas herb und holzig mit schwacher Säure und kaum Süße. Ein Hauch von Erdbeere. Etwas langweilig und nach unreifen Obstschalen.
Da gibt es andere Rose, die ich vorziehen würde. Aber jemand, der Trollinger mag, ist sicher auch ein Freund dieses Weines.
In der Nase Düfte nach Erdbeere, Aprikose und Melone. Außerdem eine gewisse Herbe bis hin zur Holzigkeit, war diesen Wein etwas kantig machte. Vielleicht etwas zuviel für einen Rose.
Der Geschmack war auch etwas herb und holzig mit schwacher Säure und kaum Süße. Ein Hauch von Erdbeere. Etwas langweilig und nach unreifen Obstschalen.
Da gibt es andere Rose, die ich vorziehen würde. Aber jemand, der Trollinger mag, ist sicher auch ein Freund dieses Weines.
Viele Grüße
Esther
Sonntag, 12. April 2009
Verkostungsnotiz: Bordeaux Cotes des Castillon, Chateau de Fontenay, 2002, trocken
Dieses kleine Chateau am Rande von Saint-Emillion sorgt für Aufsehens erregende Weine. Die Vinifizierung erfolgt nach den gleichen Regeln wir im Saint-Emillion. Nach 12 Monaten im Barrique und kommt der Wein erst nach 2 Jahre in das Glas des Verbrauchers. Das ist die Philosophie dieses Chateaus. Im Glas blutrot, ölig mit sehr dichter Struktur, was mehr erwarten lässt. Der Geruch besticht durch seine starken Aromen nach Pilzen und Leder. Außerdem, was mir noch nie bei einem Wein begegnet ist, ein deutliches Aroma nach Salami. Im Mund schmiegt sich die samtige Struktur an den Gaumen und überrascht mit ungewöhnlich starken Aromen nach Rauch, Pilzen und wieder die Salami. Das macht den Wein sehr extravagant mit eigenem Kopf. Leicht fruchtige Aromen nach roten Johannisbeeren und Pflaume runden den herben Charakter des Weines auf geniale Weise ab.
Dieser Wein ist sicher keine Liebe auf den ersten Blick. Aber durch seine extravagante Art bleibt er einem mit langem Abgang in Erinnerung und man wird diesem Wein sicher einmal wieder mit Freude begegnen.
Viele Grüße
Esther
Dieser Wein ist sicher keine Liebe auf den ersten Blick. Aber durch seine extravagante Art bleibt er einem mit langem Abgang in Erinnerung und man wird diesem Wein sicher einmal wieder mit Freude begegnen.
Viele Grüße
Esther
Freitag, 10. April 2009
Verkostungsnotiz: Schwarzriesling Weißherbst, Württemberg, Weingut Baumgärtner, 2005, halbtrocken
Die Farbe eines schönen Weißherbstes erweckte freudiges Erwarten auf den ersten Schluck. Ein dunkles Lachsrosa mit leicht orange-farbenen Anklängen steht vor einem. In der Nase fruchtiger Duft nach Walderdbeeren gepaart mit Aromen nach Pfirsich und Aprikose. Der erste Schluck gibt ein wunderschönes Spiel aus leichter Säure und deutlicher Süße wieder. Der kräftige Geschmack nach Walderdbeere kombiniert mit einem Hauch Kirschen harmonisiert mit einer leichten Herbe. Der mittlere Abgang passt zu dem Wein. Es ist kein fantastischer Rose, aber ein gut trinkbarer Wein, den man jeden Tag mal trinken kann und an dem man seine Freude hat.
Viele Grüße
Esther
Sonntag, 22. März 2009
Verkostungsnotiz: Vino Frizzante:Marzemino(100%) del Veneto IGT, Venezien, Viticoltori Ponte, lieblich
Viele Grüße
Esther
Samstag, 7. März 2009
Verkostung der neuen Weine im Weingut Römerhof, Mosel, Januar 2009
Ich war sehr froh, dass ich die Chance habe, die werdenden Weine der Weinlese 2008, in ihrer Entwicklung bei Herr Schmitz zu beobachten und zu probieren. Die erste Verkostung stand im Januar an. Es gab 12 verschiedene Weine zu probieren, so weit ich mich erinnere. Da diese jungen Weine doch sehr in den Kopf steigen, weiß ich nicht, ob ich zu allen Weinen etwas notiert habe. Aber zu denen ich etwas notiert habe, die stelle ich hier schon einmal heraus. Den Weinen wurden Nummern vergeben und ich sollte nach Geruch und Geschmack beurteilen und Schulnoten vergeben, diese Beurteilung haben wir auf ein großen Pappkarton geschrieben und werden diesen mit der nächsten Verkostung vergleichen. Was ich dort notiert habe, habe ich nicht extra notiert. Aber was ich zu den einzelnen Weinen allgemeint notiert habe, kann ich euch hier erzählen.
Es war sehr interessant, da dies alles Rieslinge waren und einer anders geschmeckt hat als der andere. Diese Erfahrung war sehr hilfreich für meine Zukunft.
Der Literwein: Dieser war schon abgefüllt und ganz jung auf der Flasche. Das hat man auch gemerkt, der war noch im Füllschock und braucht noch etwas Zeit. Er hatte 83° Oe und schmeckte sehr grün und verschlossen noch. Aber aus ihm wird sicher ein guter Trinkwein, der Spaß macht, wenn er den Füllschock hinter sich hat.
Nummer 9: Dieser Wein hatte 80° Oe und wird zum Versekten genommen. Er hat sehr grünliche Noten und ihm fehlt etwas an Charakter. Er entsteht aus einer Burgrebe, daher geringer Ertrag und ist ein Weis 21 Klon.
Nummer 14: Dieser Wein ist schwer zuzuordnen. Er ist noch sehr verschlossen und hat aber großes Potential, das merkt man schon. Aus dem wird ein ganz Großer! Er hatte 90° Oe und wird uns noch überraschen. Ich bin gespannt auf die nächste Verkostung.
Nummer 17: Dieser Wein hatte 80° Oe und entsteht aus zwei Burgreben und hat dadurch einen höheren Ertrag. Er hat sehr grüne Noten und könnte mit Nummer 14 gut zusammen harmonieren. Wir testeten das auch und haben 2/3 14 und 1/3 17 zusammen und das hat sehr gut gepasst und sich gut ergänzt, das könnte ein feiner Tropfen werden. Alleine fehlen ihm etwas die exotischen Noten, die bei der 14 sich noch entwickeln werden.
Nummer 18: 92° Oe und ein Spontanvergärer. Mein absoluter Favorit. Das wird mein Wein. Ein Sponti der Extraklasse, der noch etwas Zeit braucht, aber aus dem ein wunderbarer spontanvergorener und trotzdem harmonischer Wein wird.
Nummer 19: Ein Wein mit 91° Oe, welches ein Kabinett werden könnte, da er sehr schlank wirkt. Man erkennt schon deutlich seinen leichten Charakter und seine feinen Züge. Aus ihm könnte ein super Kabinett werden.
Nummer 20: Dieser Wein kommt vom Rioler Römerberg und hat einen Ertrag von 8-9000 Liter. Es könnte ein gute halbtrockener Literwein werden, man muss ihn aber noch etwas beobachten, um zu sehen, wie er sich entwickelt.
Nummer 21A/B: Das ist beides der gleiche Wein, nur mit unterschiedlichen Hefen hergestellt. Und das war total interessant, wie unterschiedliche diese Weine schmeckten. Der A schmeckte deutlich harmonischer und besser als der B und das lag nur an der Hefe. Die Hefe für den 21A ist auch erheblich teurer als die Hefe von B. Das hat man auch deutlich geschmeckt. Ein Qualitätsunterschied, den man nicht leugnen kann. Der Wein hatte 92° Oe.
Nummer 23: Ein Wein mit 93° Oe mit sehr hohem Potential, aus diesem Wein wird ein ganz besonderer Riesling entstehen. Es sind aber deutliche Apfel und Birnenaromen zu erkennen. Er ist sehr klar und eindeutig. Er kommt aus Mehring aus einem sehr guten Weinberg und wird daher sicher ein sehr hochwertiger Wein werden. Aber welcher, das bleibt dann letztendlich dem Winzer überlassen.
Lassen wir uns überraschen, wie sich die Weine entwickeln und ich werde euch auf dem Laufenden halten, wie die Verkostungen weitergehen.
Viele Grüße
Esther
Es war sehr interessant, da dies alles Rieslinge waren und einer anders geschmeckt hat als der andere. Diese Erfahrung war sehr hilfreich für meine Zukunft.
Der Literwein: Dieser war schon abgefüllt und ganz jung auf der Flasche. Das hat man auch gemerkt, der war noch im Füllschock und braucht noch etwas Zeit. Er hatte 83° Oe und schmeckte sehr grün und verschlossen noch. Aber aus ihm wird sicher ein guter Trinkwein, der Spaß macht, wenn er den Füllschock hinter sich hat.
Nummer 9: Dieser Wein hatte 80° Oe und wird zum Versekten genommen. Er hat sehr grünliche Noten und ihm fehlt etwas an Charakter. Er entsteht aus einer Burgrebe, daher geringer Ertrag und ist ein Weis 21 Klon.
Nummer 14: Dieser Wein ist schwer zuzuordnen. Er ist noch sehr verschlossen und hat aber großes Potential, das merkt man schon. Aus dem wird ein ganz Großer! Er hatte 90° Oe und wird uns noch überraschen. Ich bin gespannt auf die nächste Verkostung.
Nummer 17: Dieser Wein hatte 80° Oe und entsteht aus zwei Burgreben und hat dadurch einen höheren Ertrag. Er hat sehr grüne Noten und könnte mit Nummer 14 gut zusammen harmonieren. Wir testeten das auch und haben 2/3 14 und 1/3 17 zusammen und das hat sehr gut gepasst und sich gut ergänzt, das könnte ein feiner Tropfen werden. Alleine fehlen ihm etwas die exotischen Noten, die bei der 14 sich noch entwickeln werden.
Nummer 18: 92° Oe und ein Spontanvergärer. Mein absoluter Favorit. Das wird mein Wein. Ein Sponti der Extraklasse, der noch etwas Zeit braucht, aber aus dem ein wunderbarer spontanvergorener und trotzdem harmonischer Wein wird.
Nummer 19: Ein Wein mit 91° Oe, welches ein Kabinett werden könnte, da er sehr schlank wirkt. Man erkennt schon deutlich seinen leichten Charakter und seine feinen Züge. Aus ihm könnte ein super Kabinett werden.
Nummer 20: Dieser Wein kommt vom Rioler Römerberg und hat einen Ertrag von 8-9000 Liter. Es könnte ein gute halbtrockener Literwein werden, man muss ihn aber noch etwas beobachten, um zu sehen, wie er sich entwickelt.
Nummer 21A/B: Das ist beides der gleiche Wein, nur mit unterschiedlichen Hefen hergestellt. Und das war total interessant, wie unterschiedliche diese Weine schmeckten. Der A schmeckte deutlich harmonischer und besser als der B und das lag nur an der Hefe. Die Hefe für den 21A ist auch erheblich teurer als die Hefe von B. Das hat man auch deutlich geschmeckt. Ein Qualitätsunterschied, den man nicht leugnen kann. Der Wein hatte 92° Oe.
Nummer 23: Ein Wein mit 93° Oe mit sehr hohem Potential, aus diesem Wein wird ein ganz besonderer Riesling entstehen. Es sind aber deutliche Apfel und Birnenaromen zu erkennen. Er ist sehr klar und eindeutig. Er kommt aus Mehring aus einem sehr guten Weinberg und wird daher sicher ein sehr hochwertiger Wein werden. Aber welcher, das bleibt dann letztendlich dem Winzer überlassen.
Lassen wir uns überraschen, wie sich die Weine entwickeln und ich werde euch auf dem Laufenden halten, wie die Verkostungen weitergehen.
Viele Grüße
Esther
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